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Haarige Rubrik

Augen auf!

26. April 2017


 

In Zeitschriften und im Internet findet man allerlei nützliche und unnütze Informationen und wenn ich für meine Kolumnen recherchiere, stehen mir so manches Mal die Haare zu Berge. Dabei muss ich aufpassen, nicht in sogenannte Echokammern zu stolpern und ungefiltert Meinungen, statt Fakten weiter zu tragen.

Der Trend Richtung Natur ist da und verständlich, dass immer mehr Firmen auf diesen lukrativen Zug aufspringen. Doch nicht alles was so „natürlich“ daherkommt ist auch gleich Naturkosmetik. Haltbarkeit und Hygiene sind da nur einige Punkte die es zu beachten gilt. Der Verbraucher, der nach bestimmten Produkteigenschaften verlangt ist auch noch da, das Shampoo soll schäumen, die Haare kämmbar machen und zum Glänzen bringen. Werbeaussagen wie: „Frei von XY!“ machen mich dann eher nachdenklich und ich frage mich, was wohl als Ersatz für diesen oder jenen (evtl. bewährten) Inhaltsstoff eingesetzt wird. Im Februar wurde ein solcher Ersatzstoff verboten, da von diesem ein erhöhtes Allergierisiko ausgeht.

Fakt ist: “Die Kosmetikverordnung dient der Überwachung des Verkehrs mit kosmetischen Mitteln. Die EG-Verordnung über kosmetische Mittel schreibt vor, dass der verantwortliche Hersteller bzw. der Importeur, die gesundheitliche Unbedenklichkeit seiner Produkte vor der Vermarktung feststellt und schließt die Verwendung von Tierversuchen zur Ermittlung toxikologischer Daten ausdrücklich aus.“ Das bedeutet, dass es eigentlich keine schlechte Kosmetik im Handel gibt - für Produkte, deren Herkunft unbekannt ist, gilt dies jedoch nicht! Fakt ist auch, dass es sich bei den Inhaltsstoffen ebenso anders verhält, diese können dann sehr wohl an Tieren getestet und in hohen Dosen toxisch sein.

Viele Friseure haben Hautprobleme, das ist leider eine Berufskrankheit, die aus dem ständigen Kontakt mit kosmetischen Mitteln und dem arbeiten im „feuchten Milieu“ resultiert. Ab und an lese ich die Werbung von einem Hersteller und Naturfriseur, der immer wieder behauptet, dass Friseure getrost auf Schutzhandschuhe verzichten könnten, wenn die „böse“ Kosmetikindustrie nicht wäre. Hat Er da etwa Recht? Nein! Um gesund, straff und geschmeidig zu bleiben, benötigt unsere Haut eine Mindestmenge an Feuchtigkeit, Fetten und Ölen. Alleine schon die, im harten Leitungswasser enthaltenen Mineralien, reichen aus um unsere Haut auszutrocknen. Wenn die Haut jedoch ausgetrocknet ist, können sich kleine Risse bilden, die Keimen, Bakterien und Allergenen Zutritt gewähren, was wiederum zu Entzündungen und Ekzemen führen kann.

Das passende Zitat stammt von Sue Riahi: „Augenwischerei sorgt nicht zwangsläufig für Klarsicht.“
Nicht alle in der Kosmetik verwendeten Stoffe sind so „böse“ wie es uns die Werbung weismachen will und wie ein Freund von mir immer sagt: „Die Dosis macht das Gift, Curare* ist auch natürlich.“

Lassen Sie sich gut beraten, C.Gehse HEAD SPA®

*Pfeilgift

 

Publiziert durch:
HEAD SPA® - HAIRLOUNGE AND BARBERSHOP
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