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Lieber, armer Weihnachtsmann

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Kolumne im Beeke Kurier Januar 2017
 
Als Selbstständiger frage ich mich, was Du heutzutage wohl alles beachten musst - bist doch auch Du irgendwie ein Unternehmer.
 
Vielleicht schreibst Du die Dienstpläne für Deine Elfen am Achten und hast dabei auch noch den Mindestlohn zu beachten. Auch Du musst dich mit Gesetzen arrangieren und führst für Deine Aushilfselfen eine Arbeitszeiterfassung - denn vielleicht kommt ja noch der Zoll, um sie zu kontrollieren. Du zahlst die Haftpflicht für das Rentier-Gespann und Kasko für den Schlitten; nicht vergessen darfst Du die GEMA für die Weihnachtslieder. Und alle Jahre wieder, bangst Du ob die fliegenden Rentiere streiken und die Geschenke pünktlich alle Kinder erreichen. Zurzeit der Weihnachtsbäckerei kommt noch das Gesundheitsamt vorbei und prüft die Pfefferkuchen. Und nicht zuletzt lässt das Finanzamt seine Steuern buchen.
 
Zwischen all der Bürokratie plagt Dich noch das Gewissen, denn auch Du bist Teil der Wohlstandsmaschinerie. Coca Cola schneidert jetzt Deine Kleider und so plagen Dich auch noch die Neider. Bestimmt träumst auch Du vom Urlaub machen, doch wer packt dann all die tollen Sachen und Geschenke ein? Für Burnout hast Du keine Zeit, denn bald schon ist es soweit: es naht die Weihnachtszeit. In der Weihnachtsnacht hast Du dann viel zu tun und findest erst recht keine Zeit zum Ruhen. Jeder will Geschenke haben, der eine große, der andere kleine Gaben.
Lieber, armer Weihnachtsmann, ich fühle mit Dir, aber zieh doch einfach deine langen Stiefel an, kämme noch Deinen weißen Bart und mach Dich auf die Weihnachtsfahrt. Komm’ doch auch in unser Haus und packe die Geschenke aus. Lieber, guter Weihnachtsmann und guck mich dann bitte nicht so böse an. Stecke Deine Rute ein, ich weiß: das war kein guter Reim!
 
Zum Abschluss, für Dich und meine Leser, noch ein tolles Rezept von Katharina Elisabeth Goethe: „Man nehme 12 Monate, putze sie sauber von Neid, Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und zerlege sie in 30 oder 31 Teile, so dass der Vorrat für ein Jahr reicht. Jeder Tag wird einzeln angerichtet aus 1 Teil Arbeit und 2 Teilen Frohsinn und Humor. Man füge 3 gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu, 1 Teelöffel Toleranz, 1 Körnchen Ironie und 1 Prise Takt. Dann wird die Masse mit sehr viel Liebe übergossen. Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit.“
 
In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.
 
Ich wünsche Ihnen alles Gute und lassen Sie sich gut beraten!
  
Carsten Gehse
HEAD SPA®
Mitglied im GVS

 


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Publiziert durch:
Logo HEAD SPA® - HAIRLOUNGE AND BARBERSHOP | 23. Februar 2017